Univention Summit 2018 – Vortragsprogramm

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Peter Ganten, Univention

Reclaim Your Identities

Donnerstag, Keynote

Die Menschheit hat sich auf einen äußerst spannenden Weg begeben. Dieser Weg ist die Digitalisierung aller Bereiche des Lebens und aller Teile unserer Gesellschaft. Jede verfügbare Information und jeder Prozess aus unserem Leben, aus unseren Unternehmen oder aus unseren Bildungssystemen soll in digitaler Form gespeichert und für die Algorithmen von Computern zugänglich gemacht werden. Der Ursprung der Daten, mit denen diese arbeiten, verändert sich. Während diese heute im wesentlichen von Privatpersonen stammen, werden es zukünftig vor allem Unternehmen, Schulen oder Verwaltungen sein, die mehr Informationen generieren und aufzeichnen.

Aber arbeiten wir als Unternehmen und Gesellschaften wirklich daran, die Kontrolle über diese Daten zu behalten und damit die großen Chancen der Digitalisierung auch für uns zu nutzen? Oder überlassen wir nicht vielmehr die Schlüssel zur Nutzung dieser Chancen, den Prozessen und Algorithmen von nur ganz wenigen Anbietern? Und geben wir damit nicht nur unsere Souveränität unserer eigenen Innovationsfähigkeit auf?


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Evangelos Serafigos, agorum

Selbstbestimmt arbeiten im digitalen Zeitalter

Donnerstag, Keynote

Die Arbeitswelten ändern sich. Mit den neuen Technologien wachsen die Möglichkeiten und gleichzeitig die Ansprüche an flexiblere und selbstbestimmte Arbeitsplätze. Ein Zusammenspiel von Technologie und Organisation.


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Stefan Gohmann, Univention

Die Zukunft von UCS: Woran arbeiten wir?

Donnerstag, Keynote

Die Entwickler hinter Univention Corporate Server (UCS) beschäftigen sich derzeit mit vielen Themen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen. Zusätzlich wird die aktuelle Roadmap von UCS 4.3 vorgestellt.


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Joshua Krüger und Nicolas Zemke, Sea-Watch e.V.

Seenotrettung und die digitale Infrastruktur in einer humanitären NGO

Donnerstag, 11.30 Uhr, UCS Track

Sea-Watch e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verschrieben hat. Sea-Watch betreibt ein Schiff und ein Flugzeug, womit Flüchtende in Seenot gesucht, gefunden und gerettet werden. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Als im Jahr 2016 die Organisation immer größer wurde, suchten Joshua Krüger und Nicolas Zemke nach einer Möglichkeit, ein möglichst einfach zu administrierendes System für die kollaborative Arbeit in der dezentralen organisierten NGO zu finden. Mit Unterstützung der Systemschmiede und Open-Xchange wurde schließlich UCS integriert. Damit setzt die Organisation sich gegen den Trend, innerhalb vieler NGOs auf geschlossene Systeme zu setzen.
Die beiden berichten über die Hürden, die Einführung und die Nutzung von UCS in diesem dynamischen Umfeld. Zusätzlich bieten Sie einen Einblick in die Arbeit von Sea-Watch.

Joshua Krüger und Nicolas Zemke – Seit 2015 sind die beiden Aktivisten bei Sea-Watch und leiten dort ehrenamtlich den IT-Bereich. Beide sind bereits mehrfach, bei einem der zweiwöchigen Rettungseinsätze im Mittelmeer dabei gewesen.


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Markus Then, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Zentrales Nutzer- und Hostmanagement für Linux und Windows – Migration einer gewachsenen IT-Infrastruktur mit erheblichen Altlasten

Donnerstag, 12.00 Uhr, UCS Track

In heterogenen IT-Umgebungen steht man immer wieder vor der Herausforderung ein zentrales Management zu realisieren. Neben Linux-Computern bieten wir an unserer Forschungseinrichtung einen zentralen Windows-Dienst an. Um diese virtualisierte Windows-Umgebung auf dem aktuellsten Stand halten zu können, ist der Einsatz von Active Directory oder Samba4 inzwischen unumgänglich geworden. Damit standen wir vor der Aufgabe unser aktuelles Management bestehend aus OpenLDAP, Samba3 und Kerberos zu überarbeiten.

In diesem Vortrag wird ein Überblick über die Migration hin zu UCS gegeben. Der gesamte Prozess findet im laufenden Betrieb unter Verwendung eines Cross-Realm-Trusts statt. Darüber hinaus wird auf Stolpersteine sowie das Problem der Altlasten eingegangen, die ein solches Vorhaben erschweren und hinauszögern.


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Martin Schubert, bitpack.io

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Steffen Stolz, Solarkiosk AG

Aufbau eines kollaborativen Workspace für über die Welt verteilt arbeitende Teams mit UCS als zentrales IDM

Donnerstag, 12.30 Uhr, UCS Track

Dieser Vortrag gibt Einblicke in den Aufbau und die Entwicklung eines kollaborativen Workspace für die weltweit verteilt arbeitenden Teams der Solarkiosk AG. Neben den Herausforderungen für die Umsetzung einer agilen Organisationskultur und den erforderlichen Komponenten zur Unterstützung teambasierter Abläufe in einer stark wachsenden Organisation berichten Steffen Stolz und Martin Schubert von den Ergebnissen und Erfahrungen des vergangenen Jahres und geben einen Ausblick auf aktuelle Meilensteine.


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Stephan Hilger, Stadt Köln

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Christian Lemke, NetCologne

Digitalisierung an Kölner Schulen – Der Weg zu einer zentral verwalteten IT-Infrastruktur

Donnerstag, 11.30 Uhr, Education Track

Ausgehend von einer dezentralen IT-Infrastruktur mit einem zentral organisierten Support beschließt die Stadt Köln sich auf den Weg zu einer zentral verwalteten IT-Infrastruktur zu machen. Die Grundlage für diese Entscheidung bilden die gestiegenen Anforderungen an die digitale Ausstattung der Schulen.


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Roland Walter, LMZ

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Oliver Stein, M-Way Solutions

MDM an Schulen – Ein Modellversuch des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Donnerstag, 12.15 Uhr, Education Track

„Relution for Education“ ist eine Tablet-Management-Software speziell für Schulen und Lehrbetriebe. Es deckt die Verwaltung von Android-Tablets (bevorzugt Samsung) als auch von iPads ab. Durch seine Mandantenfähigkeit können z. B. alle Schulen eines Schulträgers bequem von einem einzigen Server aus bedient werden; dank seiner intuitiven Oberfläche kann das Tablet-Inventar ohne große Einarbeitung verwaltet, abgesichert und konfiguriert werden.
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg evaluiert in einem Modellprojekt anhand des Softwareproduktes „Relution for Education“ das Thema Mobile Device Management für Schulen. Hierbei soll ausgelotet werden, wie der Support für den Einsatz von Tablets an Schulen geleistet und wie die Einbindung eines MDM-Systems in die pädagogische Musterlösung paedML realisiert werden kann.
Aus dem Projekt erhoffen wir uns Erkenntnisse für Standards beim Einsatz mobiler Endgeräte an baden-württembergischen Schulen.


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Ingo Steuwer, Univention

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Arvid Requate, Univention

UCS „Wrap Up“: Highlights 2017 und Ausblick 2018

Donnerstag, 14.00 Uhr, Technik Track

Arvid Requate und Ingo Steuwer fassen die wichtigsten Ergebnisse der Produktentwicklung aus 2017 zusammen und geben einen Ausblick auf die Neuerungen in 2018. Schwerpunkte bilden die Upgrades der Basis-Distribution, Veränderungen der Active Directory Services auf Basis von Samba 4, neue und verbesserte Funktionen der UMC, die Weiterentwicklungen für die Entwickler von Apps für UCS im App Provider Portal und neue Möglichkeiten zur Integration von Linux-Systemen in eine UCS Domäne.


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Erik Damrose, Univention

Einfacher Einstieg – UCS Portalservice und SSO in der Praxis

Donnerstag, 15.00 Uhr, Technik Track

Mit UCS 4.2 wurde eine neue Portalseite eingeführt, die Anwendern einen Überblick über die Services einer UCS-Domäne gibt. Erik Damrose stellt die Möglichkeiten zur Indivdualisierung anhand von Beispielen für Intranet und Internet-Portale aus der Praxis vor und gibt einen Ausblick auf die zusätzlichen Möglichkeiten, die mit UCS 4.3 geplant sind.


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Rouven Ebsen, Stadt Flensburg

IT in Flensburger Schulen – eine Schulträgerlösung (im Entstehen)

Donnerstag, 14.00 Uhr, Education Track

In Flensburg wurde die Informationstechnik für die pädagogischen Zwecke bisher von Lehrkräften der jeweiligen Schulen betreut. Durch die immer komplexer werdende Technik und die größere Verbreitung und Nutzung von digitalen Medien und Techniken im Schulalltag ist dies von Lehrkräften nebenbei nicht mehr zu leisten.
Die Stadtverwaltung bekam daher den Auftrag, ein Konzept für den IT-Support zu entwickeln. Aus Mangel an belastbaren Zahlen entschied man sich, anhand eines Pilotprojektes dieses Konzept in Abstimmung mit allen beteiligten Parteien zu entwickeln. Ziel des Projekts war der Aufbau einer Schul-IT mit einer zentralen Administration der IT und Nutzer, einheitlichen WLAN-Umsetzung, zentralen Serverfarm, einem Self-Service für Schüler und Lehrer und einer Single-Sign-On-Anbindung von WebUntis.

In dem Vortrag berichtet Rouven Ebesen über die Ausgangssituation, die Herangehensweise, den Erfolgsfaktoren für das Projekt und den aktuellen Stand des Pilotbetriebes.


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Dirk Loßack, Staatssekretär a. D./ Geschäftsführer der dilossacon GmbH

Vorstellung des Konzepts eines zentralen Vermittlungsdienstes

Donnerstag, 14.30 Uhr, Education Track

Eine der großen Herausforderung der Digitalen Bildung in Deutschland sind die fehlenden einheitlichen Standards für die Authentifizierung oder den Zugriff auf die digitalen Identitäten von SchülerInnen und LehrerInnen. Denn beinahe in jedem Bundesland und sogar bei jedem Schulträger kommen unterschiedlichste Systeme zur Benutzerverwaltung zum Einsatz.
Will eine Schule ein digitales Bildungsangebot nutzen, für das eine Anmeldung des Benutzers erforderlich ist, müssen jedes Mal aufwendig individuelle Integrationen geschaffen werden oder die Bearbeitung erfolgt sogar manuell. Die Konsequenz ist, dass digitale Bildungsangebote nur selten genutzt werden und so kein Markt für solche Angebote entstehen kann.

Nach dem Vorbild eines in der Schweiz von Educa.ch entwickelten Konzeptes ist die Idee eines sogenannten ID-Vermittlungsdienstes entstanden. Dieser würde Anbietern von Bildungsinhalten und Diensten unter Verwendung einer einzigen Schnittstelle den Zugriff von unterschiedlichen Identitäts-Management-Systeme auf ihr Angebot ermöglichen.

Dirk Loßack, ehemaliger Staatssekretär aus Schleswig-Holstein und einer der Haupttreiber der Digitalen Agenda der KMK, berichtet über den aktuellen Status der Gespräche, die momentan auf politischer und unternehmerischer Ebene zum ID-Vermittlungsdienst geführt werden.


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Michel Smidt, Univention

Digitalisierung für zeitgemäße Bildung

Donnerstag, 15.00 Uhr, Education Track

In diesem Vortrag wird es um aktuelle Trends, Herausforderungen und die technische Vision für zeitgemäße Bildung in Deutschland gehen. Wie kommen wir endlich dort hin, wo wir alle gemeinsam hin wollen?


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Open-Xchange Logo

Round Tables für intensiven Austausch zu den Themen „Augmented Teamwork“ und „IT-Infrastruktur für Forschungsinstitute“

Donnerstag, 14.00 – 14.45 Uhr, Round Tables

An diesen beiden, parallel stattfindenden Round Tables zu den Themen „Augmented Reality“ und „IT-Infrastruktur für Forschungsinstitute“ können Sie sich in kleiner Runde mit Experten und IT-Verantwortlichen anderer Organisationen über Anforderungen, Probleme und Lösungsansätze austauschen.

Für das Thema „Augmented Reality“ stehen Ihnen Experten der Anbieter Kopano, Open-Xchange und Onlyoffice zur Verfügung.

Am Tisch „IT-Infrastruktur für Forschungsinstitute“ treffen Sie unter anderem Ben Haberhauer von Univention und Markus Then vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften.


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Round Tables für intensiven Austausch zu den Themen „Informationsmanagement“ und „Mobile Device Management“

Donnerstag, 14.45 – 15.30 Uhr, Round Tables

An diesen beiden, parallel stattfindenden Round Tables zu den Themen „Informationsmanagement“ und „Mobile Device Management“ können Sie sich in kleiner Runde mit Experten und IT-Verantwortlichen anderer Organisationen über Anforderungen, Probleme und Lösungsansätze austauschen.

Für das Thema „Mobile Device Management“ treffen Sie dort Experten der MDM-Hersteller Filewave und M-Way Solutions.

Am Tisch „Informationsmanagement“ können Sie Ihre Fragen an Experten der Private Cloud Anbieter ownCloud und Nextcloud und dem DMS-Hersteller agorum® Software stellen.


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Frank Karlitschek, Nextcloud

Die Zukunft unserer Daten

Donnerstag, 16.00 Uhr, Keynote

Wir werden zukünftig in einer Welt leben, in der die Dateien der meisten Benutzer von vier großen Unternehmen gehostet werden. Dies gilt für die meisten Heimanwender, Unternehmen, aber auch für Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Wenn wir unsere Souveränität über unsere Daten behalten, unsere Privatsphäre schützen und die Abhängigkeit von einem Anbieter verhindern wollen, brauchen wir Open Source und selbst gehostete und föderierte Alternativen.
Das Internet und das Web verwenden eine verteilte und föderierte Architektur. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass Cloud-Dienste demselben Modell folgen. Eine neue Herausforderung ist die zunehmende Kombination von Anwendungshosting und -Speicher, wie sie in Office 365 und Google Suite zu finden ist. Dies birgt die Gefahr, zu einer sehr starken Vendor Lock-in zu führen.

In diesem Vortrag werden die laufenden Trends in diesen Bereichen und mögliche Lösungen diskutiert. Außerdem erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Nextcloud und Univention UCS zusammenarbeiten und welche neusten Nextcloud-Funktionen es gibt.


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Marcos Sanz Grossón, DENIC eG

iNetID: Your Identity, Your Data, Your Domain

Donnerstag, 16.15 Uhr, Keynote

iNetID ist ein offenes, föderiertes Identitäts-Management-Framework, das auf OpenID Connect aufbaut. Dabei verfolgt es das Ziel, Benutzer und nicht Identitäts-Provider zu unterstützen. iNetID nutzt den Domainnamen des Benutzers, indem es ihn zum Eckpfeiler seiner digitalen Identität macht.


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Pernille Tranberg, Journalistin und Autorin

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Steffan Heuer, Journalist und Autor

Your Guide to Digital Selfdefense

Donnerstag, 16.30 Uhr, Keynote

Persönlichen Daten sind das Öl oder das Gold von heute – die eine Ressource, die jeder haben möchte. Die digitale Wirtschaft baut darauf auf. Unternehmen verfolgen und analysieren jeden Schritt, den Nutzer unternehmen und sie machen Milliarden Umsätze, indem sie unsere Informationen abbauen und verkaufen. Bürger und Verbraucher sind Opfer eines enormen Wettlaufs um den Aufbau von Identitätsbanken, die jedes noch so kleine Detail unseres Lebens enthalten.

Die Keynote zielt darauf ab, die vielen Möglichkeiten aufzudecken, wie wir jeden Tag betrogen und verkauft werden und welche Folgen das hat.


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Oliver Stein, M-Way Solutions

Zentrales Management von Mobile Devices mit Relution

Freitag, 09.00 Uhr, Partner Expert Workshop

Der Workshop richtet sich an System-Administratoren und technisch Interessierte, die das zentrale Managen von mobilen Endgeräten praktisch ausprobieren möchten. Bringen Sie Ihr iOS- oder Android-Gerät mit und erhalten Sie ihre persönliche MDM-Umgebung in der Cloud, die Sie auch nach dem Workshop weiterverwenden können.


Malte Clemens

Malte Clemens, Stadt Hannover

Das Ende der Kreidezeit? ID- Management und Lernplattform als Basis des hannoverschen Medienentwicklungsplans

Freitag, 09.00 Uhr, Education Best Practice Talks

Schulen benötigen sachgerechte Infrastrukturen und Lösungen, wenn moderne Medien in der täglichen Unterrichtsgestaltung eingesetzt werden sollen. Ziel des hannoverschen Medienentwicklungsplanes ist es, den hannoverschen Schulen Unterstützung und Lösungen anzubieten, die es ihnen erlauben, sich auf die eigentliche pädagogische Arbeit und Ziele
zu konzentrieren.

Administration, Installation und Support von Servern, Netzwerken, PCs und sonstigen technischen Geräten einer schulischen Infrastruktur sollen nicht länger die Aufgabe von Lehrkräften oder Fördervereinen sein. Diese Aufgabe gehört in die Hände einer leistungsfähigen zentralen Dienstleistung des Schulträgers.


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Björn Stolpmann, ifib

Medienentwicklungsplanung 4.0 – aktuelle bildungspolitische Herausforderungen

Freitag, 09.45 Uhr, Education Best Practice Talks

Ausgehend von einem vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) erstellten Gutachten zu lernförderlichen IT-Infrastrukturen und deren Finanzierung für die Bertelsmann-Stiftung wird Björn Stolpmann in seinem Vortrag die künftig noch notwendigere Arbeitsteilung zwischen Bund, Ländern, Kommunen und den Schulen vor dem Hintergrund des digitalen Bildungspakts & Co. beleuchten und über Erfahrungen aus aktuellen Projekten bei Schulträgern berichten.


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Thomas Grossenbacher
Markus Bäumler, ICT Basel

Ein Erfahrungsbericht über die Open-Xchange-Einführung bei den Basler Schulen

Freitag, 11.00 Uhr, Education Best Practice Talk

Allen Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen eine datenschutzkonforme und von überall erreichbare Groupwarelösung bereitzustellen, dies haben sich Thomas Grossenbacher und Markus Bäumler auf Grund der Bedürfnisse der Schulen vorgenommen. Die Erfahrungen der Einführung von Open-Xchange und das Zusammenspiel mit UCS@school werden in diesem Bericht präsentiert.


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Matthias Woede, Landkreis Kassel

Aufbau einer zentral managebaren IT-Struktur mit Einbindung lokaler Schulserver im Landkreis Kassel – Ein erster Rückblick

Freitag, 11.30Uhr, Education Best Practice Talk

Matthias Woede, Fachdienstleiter für IT-Services an den Schulen des Landkreis Kassels, berichtet über Motive, Herausforderungen und Maßnahmen bei der Entscheidung für die Einführung einer neuen pädagogischen Schulserverlösung mit UCS für das zentrale Management-Konzept.

Angefangen beim Entscheidungsprozess unter Einbeziehen aller Stakeholder aus der politischen Spitze des Landkreises und der Fachbereiche, den Schulen und deren IT-Beauftragten bis hin zum Hessischen Kultusministerium. So werden im Landkreis Kassel monatlich zwei bis drei lokale Schulserver an die zentralen Systeme angebunden. Außerdem findet der flächendeckende Ausbau von WLAN an den Schulen mit einer RADIUS-Anbindung sowie der Ausbau eines zentralen Portals um LuL und SuS, der die Arbeit von zu Hause ermöglichen soll, statt.


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Matthias Andreas, Jobelmann-Schule BBS1 Stade

Der Ausweg aus dem Digitalisierungs-Dilemma an Schulen

Freitag, 12.00 Uhr, Education Best Practice Talk

Mit humhub@school können Schulen ihr eigenes, offenes Social Network einrichten. Soziale Kommunikation, wie sie täglich gelebt wird, findet damit unter eigener Kontrolle statt.

Mit Hilfe von Modulen können Klassen, Spaces sowie Profile um Tools und Funktionen erweitert werden, die man bei anderen Social Networks schon immer vermisst hat und die für eine digitale, lernförderliche Umgebung große Mehrwerte bieten. So ist es mit humhub@school beispielweise möglich ONLYOFFICE zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten zu nutzen, mit H5P interaktiven-Lerninhalten zu erstellen, Benutzer aus dem UCS@school-LDAP zu übernehmen oder über Nextcloud Dateien bzw. Ordner aus der eigenen Schul-Cloud zu nutzen.

Matthias Andreas von der BBS1 Jobelmann Schule in Stade zeigt, wie dort humhub@school implementiert wurde und berichtet über die Erfahrungen aus dem aktuellen Pilotbetrieb.